Dieses Thema ist zurzeit aktueller denn je. Die Bundestagswahlen stehen bevor. Daher lohnt es sich, einen Blick auf die andere Seite der Medaille zu wagen. Die Schweizer “Neue Zürcher Zeitung” hat hier einen sehr spannenden Artikel darüber veröffentlicht. Hier geht es nicht bloß um das Steuerabkommen Schweiz, sondern auch um die Folgen daraus.
Aus Deutschland kommen die Behauptungen hervor, dass etliche Steuerflüchtlinge aus der Schweiz in Richtung Asien geflohen sind. Jedenfalls argumentiert die deutsche Opposition auf diese Weise für die Ablehnung des Steuerabkommens. Was diesen Artikel spannend und gut zu lesen macht, ist die Darstellung der Schweizer Gegenargumente. In den täglichen Debatten in Medien in der Bundesrepublik kommen die fast gar nicht vor.
Bloß 0,25 Prozent, wie es die Zeitung schreibt, ist der Prozentsatz an Geld, das die Schweiz in Richtung Asien verlassen hat. Es bleibt interessant, denn es stellt sich die Frage, ob die deutschen Politiker nun auch ein ,,Steuerabkommen Asien” nach dem Steuerabkommen Schweiz angehen werden, nachdem sie das Argument aufgenommen haben.Lesen Sie mehr über http://www.steuerrecht-steuerstrafrecht.de.
Die Zeitung kritisiert auch die fehlenden Gegenvorschläge der Opposition in Deutschland, was zudem sehr gut dargestellt wird. Die NZZ denkt, dass es wahrscheinlich Richtung weiterer Ankauf von Steuerdaten-CDs geht. Die korrekte Richtung ist wohl hierbei eingeschlagen worden. Und wenn man das etwas weiter denkt, dann kommt man auch zu einer verstärkten Betriebsprüfung und so weiter. Denn irgendwo muss das Geld ja verdient werden.
Zum Schluss hat die “Neue Zürcher Zeitung” noch einen sehr beängstigenden Gedanken. Die deutsche Opposition ist scheinbar der Meinung, dass auf langer Sicht die Schweizer sich einen generellen Austausch von Daten nicht widersetzen können.